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MultiCON GmbH

München (ots) -

Revolution in der Betonindustrie:

MultiCON bietet mit einem innovativen Herstellungsverfahren die
umweltschonende Lösung für ein weltweites Betonproblem und liefert
Lösungen speziell auch für den deutschen Markt.

Beton ist der meistgenutzte Baustoff der Welt. Doch um Beton
herzustellen, benötigt man unter anderem Sand, eine Ressource die
bekanntlich immer knapper wird. Die wachsende Nachfrage, die
schwindenden Abbaukapazitäten sowie die hohen CO2-Emissionen bei der
Herstellung von Beton stellen ein weitreichendes Problem dar und
erfordern zukunftsorientierte Lösungen. Das Unternehmen MultiCON, das
es sich zum Ziel gemacht hat, nachhaltige ökonomische und ökologische
Betonlösungen anzubieten, schafft mit seinem einzigartigen Angebot
den Durchbruch in der weltweit boomenden Baubranche: Bislang nicht
nutzbare Feinsande werden jetzt für die Betonindustrie nutzbar
gemacht!

Beton ist aus der heutigen Bauindustrie nicht weg zu denken, denn
die langlebige Mischung aus Sand, Kies, Zement und Wasser bietet wie
kein anderer Baustoff Raum für Gestaltungsmöglichkeiten sowie die
nötige Festigkeit und Stabilität. Die Kehrseite der Medaille: Für die
Umsetzung zukünftiger Bau-Projekte, insbesondere für die geplanten
Mega-Bauten, wie beispielsweise in den Vereinigten Arabischen
Emiraten oder im Raum Asien, werden in den nächsten Jahren weltweit
immense Mengen an Sand und Kies zur Betonherstellung benötigt. Die
vorhandenen Ressourcen reichen nicht aus, um den aktuellen Bedarf zu
decken. Das führt zu höheren Beschaffungskosten, zur illegalen
Sandgewinnung und damit zu weltenweiten gravierenden politischen,
wirtschaftlichen und ökologischen Folgen.

Die Technologie der Zukunft: Bislang ungenutzte Ressourcen nutzbar
machen

Die MultiCON GmbH mit Sitz in München, beschäftigt sich sowohl mit
globalen als auch marktspezifischen Herausforderungen der Branche.
Das Produktspektrum der MultiCON GmbH umfasst die Herstellung
qualitativ hochwertiger, zukunftsorientierter Produkte durch
Anwendung effizienter Systeme in praktischen Anwendungsbereichen der
Betonindustrie. So wartete MultiCON Ende November diesen Jahres auf
der Messe "ICCX Middle East 2018" in Sharjah mit einer absoluten
Weltneuheit auf: Ein patentiertes Verfahren zur Herstellung von
Betonen aus Feinsanden, insbesondere aber die großtechnische
Betonherstellung aus Wüstensand. Dem internationalen Fachpublikum der
Betonindustrie wurde erstmals das Verfahren zur "Umwandlung" von
bisher nicht geeigneten Wüstensand in hochwertige Betonzuschlagstoffe
präsentiert. Im Rahmen dieses neuen Verfahrens werden dabei große
Mengen an sehr feinen Sanden in geeignete Betonzuschlagstoffe
umgewandelt. Auch in Deutschland haben bisher große Mengen von
unbrauchbaren, ungenutzten Feinsanden als "Abfallprodukt" nicht
unerhebliche Umweltschäden verursacht. Mit dem neuen Verfahren der
MultiCON GmbH können diese Sande nun auch für die deutsche
Betonindustrie nutzbar gemacht werden . Das Endprodukt sind
qualitativ hochwertige, kostengünstigere, umweltschonendere,
nachhaltige und zukunftsorientierte Betone.

Beton aus Feinsand - leichter, fester, umweltschonender und
schneller verfügbar

"Sand ist knapp, obwohl es Feinsand, wie Wüstensand, in rauen
Mengen gibt. Bislang wurde aber noch keine Technologie entwickelt,
mit der man sich die Ressource Feinsand zunutze machen kann",
beschreibt Dr. Helmut Rosenlöcher, Technischer Direktor bei MultiCON,
das Paradoxon. Aufgrund ihrer Feinheit, ihres Kornspektrums und der
glatten Oberflächen waren Fein- und Wüstensande bisher für die
Herstellung von Betonen ungeeignet. Im Jahr 2017 gelang dem aus
Weißenfels stammenden Chemiker der entscheidende Schritt, um
hochwertige Betone aus Wüstensanden herzustellen. Rosenlöcher hatte
die Idee, den schon sehr feinen Wüstensand noch feiner aufzumahlen.
Das pulverisierte Produkt wird anschließend mit mineralischen
Bindemitteln zu druckfesten Pellets granuliert. Mit diesen Granulaten
werden dann in Anwendung der dualen
MultiCON-Hochgeschwindigkeits-Mischtechnologie qualitativ hochwertige
Betone hergestellt, die bis zu 25 Prozent leichter sind, schneller
erhärten und 24 Stunden nach der Herstellung mehr als doppelt so hohe
Festigkeiten aufweisen als übliche Standardbetone.

Positiver Nebeneffekt: Eine Zement-Reduktion von 40 Prozent wird
ermöglicht und bringt eine deutliche CO2-Einsparung von bis zu 30
Prozent mit sich. "Unser Bestreben ist es, das Produkt Beton in
höchstem Maße zu optimieren und bezüglich Ressourcenschonung
zukunftsfähig zu machen", so Dr. Leopold Halser, Geschäftsführer von
MultiCON. Weitere Vorteile dieser Technologie liegen auf der Hand:
Sie reduziert die Herstellungskosten von Betonen erheblich - bis zu
15 Prozent, im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren, können
eingespart werden.

Verarbeitung vorhandener Ressourcen vor der eigenen Haustür Mit
seiner Technologie, "Made in Germany", leistet MultiCON einen
erheblichen Beitrag zur Problemlösung der weltweiten Sandknappheit.
Denn bislang konnten weniger als 5 Prozent der weltweiten
Sandvorkommen für die Betonherstellung genutzt werden. Das ändert
sich nun! Aber auch für die spezifischen Ressourcenprobleme lokaler
Märkte hat MultiCON Lösungen erforscht und von unabhängigen
Instituten begutachten lassen.

Denn auch in Deutschland ist Sand ein immer knapper werdender und
somit auch ein immer werthaltigerer Rohstoff, der nicht unbegrenzt
zur Verfügung steht und häufig auch mit sehr hohem Transportaufwand
an die Verbrauchsstellen geliefert werden muss.

Hierzulande beträgt der Sand- und Kiesverbrauch mehr als 240
Millionen Tonnen. Die dazu notwendigen Flächen zum Abbau der Sand-
und Kiesvorkommen würden pro Jahr zwischen 400 bis 600 Hektar
Nutzfläche verschlingen, das ist mehr als die Größe des Wannsees. "Da
war es mehr als notwendig, über Möglichkeiten der Aufbereitung großer
Mengen von ungenutzten und bislang unbrauchbaren Feinsanden für die
deutsche Betonindustrie nachzudenken", gibt Dr. Rosenlöcher zu
bedenken. Naheliegend war für ihn, die vorhandenen Ressourcen der
natürlichen Sand- und Kiesvorkommen, insbesondere die
Feinsandbestandteile, zu nutzen und nicht wie bislang wieder zu
entsorgen. Denn dadurch werden Umweltschäden verursacht. Das
patentierte Verfahren zur Aufbereitung von Feinsanden bietet die
ideale Lösung.

Die Feinsande aus dem Norddeutschen Raum beispielsweise aus
Mecklenburg-Vorpommern, lassen sich problemlos pelletieren und als
Zuschlagstoffe für die Herstellung von nachhaltig auswirkenden
Betonen verwenden. Aber auch weitere Pelletierungsversuche wurden
erfolgreich durchgeführt. So lassen sich auch die bislang ebenfalls
ungenutzten Feinanteile aus Betonrecycling, welche auch beim
Zerkleinern von Bauschutt massenhaft anfallen, mit Hilfe der
Pelletierung als Betonzuschlagstoff aufarbeiten.

Die Umwandlung von nicht bzw. bisher wenig genutzten Feinsanden in
hochwertige Betonrohstoffe, besitzt eine hohe volkswirtschaftliche
und vor allem auch ökologische Bedeutung. Im norddeutschem Raum aber
auch in großen Teilen Osteuropas sind großen Mengen an Feinsanden
vorhanden, die man mit dem MultiCON Feinsand-Aufbereitungsverfahren
einer wirtschaftlich, effizienten Verwertung zuführen kann.

Über MultiCON GmbH:

Die MultiCON GmbH mit Sitz in München wurde 2016 gegründet. Das
Unternehmen bietet innovative Gesamtlösungen in der Betonindustrie.
Das Angebotsspektrum reicht von Planung, Know-how-Transfer,
Patentlizenzen, Länderlizenzen, über den Bau bis hin zum Betreiben
der Anlagen. MultiCON arbeitet gemeinsam mit namhaften Instituten und
Universitäten an neuen Patenten und Produkten. So forscht MultiCON
stets nach passgenauen Lösungen für globale und lokale
Herausforderung in der Branche und setzt sie marktspezifisch um. Mehr
erfahren Sie unter www.multicongroup.com



Pressekontakt:
Suha Mohr
PR- und Marketing Manager

FCR MEDIA GmbH
Kleine Reichenstraße 1
20457 Hamburg

Tel.: 040 350 177 125
Email: Suha.Mohr@fcrmedia.de

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