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Zukunft ERDGAS e.V.

Berlin (ots) -

Auch im Jahr 2018 konnte Erdgas seine Stellung als gefragteste
Heizenergie in Deutschland behaupten. Über 75 Prozent der
Modernisierer und Bauherren setzten bei der Wahl eines neuen
Heizgeräts auf Gastechnologien, wie aktuelle Zahlen des
Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) belegen.

732.000 Wärmeerzeuger wurden 2018 in Deutschland abgesetzt. Drei
von vier Geräten entfielen dabei auf neue Gasheizsysteme. Die
beliebteste Heizung war mit über 67 Prozent der neu installierten
Geräte auch im letzten Jahr wieder die Gasbrennwerttechnik. Sie
verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 4 Prozent und
erreichte so ein neues Rekordhoch.

Effiziente Gasheizungen mit Brennwerttechnik bieten deutliche
Klima- und Kostenvorteile. Durch ihren hohen Wirkungsgrad lassen sich
Energieverbrauch und Heizkosten merklich senken, im Vergleich zu
alten Ölheizgeräten um bis zu 33 Prozent. Die Technologie nutzt die
Kondensationswärme des Abgases auch für die Wärmeerzeugung, wodurch
Brennstoffnutzungsgrade von rund 108 Prozent erreicht werden. Der
niedrigere Energieverbrauch reduziert außerdem den CO2-Ausstoß um
etwa ein Drittel. Langfristig ist sogar klimaneutrales Heizen
möglich, da Gas durch Biomethan, synthetisches Erdgas und Wasserstoff
selbst immer grüner wird. Diese effiziente Technologie ist aber noch
nicht flächendeckend eingeführt: Aktuell laufen in Deutschland
insgesamt etwa 44 Prozent der Gas- und nur 12 Prozent der Ölheizungen
mit Brennwerttechnik.

"Beim Thema Klimaschutz stehen Energieerzeugung und Verkehr häufig
im Fokus. Dabei besteht auch im Wärmemarkt dringender
Handlungsbedarf", erklärt Dr. Timm Kehler, Vorstand der
Brancheninitiative Zukunft ERDGAS. "Millionen ineffizienter Heizungen
blasen in Deutschland aktuell unnötig viel CO2 in die Luft. Ein
Wechsel zu gasbetriebenen Brennwertgeräten kann die Emissionen des
Sektors drastisch senken - und zwar zu sozial verträglichen Preisen."

Die derzeit effizienteste verfügbare Art der Wärmeerzeugung ist
die stromerzeugende Brennstoffzellenheizung. Mit ihr hat die Branche
ein High-Tech-Produkt auf den Markt gebracht, das den CO2-Ausstoß
maßgeblich reduzieren kann. Gleichzeitig bietet sie gegenüber anderen
Heiztechnologien die geringsten Energiekosten. Knapp 3.500
Brennstoffzellengeräte wurden 2018 bundesweit auch dank des
Technologieeinführungsprogramms installiert. Zunehmend betrieben mit
Wasserstoff ebnet die Technik zudem den Weg in die Welt des grünen
Gases.

Kehler: "Die Zahlen zeigen einen klaren Positivtrend bei
Gasheizungen. Damit ist der erste Schritt in Richtung Wärmewende
gemacht. Die Zuwächse sind aber in erster Linie auf den Neubau
zurückzuführen, der Bestand altert weiter. Dabei bedarf der Markt
dringend einer Frischzellenkur in Form eines breitflächigen
Heizungstauschs. Diese kann nur von allen Akteuren gemeinsam
verabreicht werden. Die Politik sollte ihren Teil dazu beitragen und
den klimaschonenden Effekt des Heizungstauschs durch eine verlängerte
Förderung weiter belohnen."

Über Zukunft ERDGAS e.V.

Zukunft ERDGAS ist die Initiative der deutschen Erdgaswirtschaft.
Sie vertritt die Marke und das Produkt ERDGAS gegenüber Verbrauchern,
Politik und Marktpartnern. Gemeinsam mit ihren Mitgliedern setzt sich
Zukunft ERDGAS dafür ein, dass die Potenziale des Energieträgers
genutzt werden und informiert über die Chancen und Möglichkeiten, die
ERDGAS für die Energiewende und in Zukunft bietet. Getragen wird
Zukunft ERDGAS von führenden Unternehmen der Erdgaswirtschaft.
Branchenverbände und die Heizgeräteindustrie unterstützen die
Initiative als Partner.



Pressekontakt:
Zukunft ERDGAS e.V.
Christina Heß
Neustädtische Kirchstraße 8
10117 Berlin

Tel: 030-460 60 15 63
Fax: 030-460 60 15 61
presse@erdgas.info
www.zukunft-erdgas.info

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